Realisierungswettbewerb Marie-Curie-Gymnasium in Dresden

Der Erweiterungsbau des Marie-Curie-Gymnasiums setzt den Altbau, auch in seiner Höhenentwicklung, in südlicher Richtung fort und stellt den Bezug zur angrenzenden Wohnbebauung und der gegenüberliegenden Gewerbestruktur her. Die stärker geöffneten Verbindungsbauten und die Blockhaftigkeit des Altbaus finden im Neubau ihre Fortsetzung. Die Dreifeld-Sporthalle schließt zweiseitig im Norden und Osten an den Neubau an und wird vom Kellergeschoss erschlossen. Der neue Zugang zum Marie-Curie-Gymnasium befindet sich im Neubau gegenüber dem ehemaligen Eingang, direkt angebunden sind Mensa und Sporthalle. Das helle, großzügige Eingangsfoyer ist auch für Veranstaltungen nutzbar; der Vorhof kann ebenfalls mit genutzt werden. Die Klassenräume sind im Neubauteil untergebracht, ergänzt durch Fachräume für naturwissenschaftliche und künstlerische Fächer, im Altbau befinden sich Kurs- und Gruppenräume und Sondernutzungen. Das für den Altbau charakteristische Motiv der Lochfassade mit Fensterumrahmungen wird am Neubau als bewegte Fassadenstruktur weiterentwickelt. Die Stellung des Neubaus ermöglicht den kompletten Erhalt der historischen Vorplatzgestaltung einschließlich der baubezogenen Kunst.

Auslober: Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt
Wettbewerb, Ankauf: 2008